Wir lernen viel voneinander Guy Paulin

Wer bist du? Kannst du dich kurz vorstellen?

Mein Name ist Guy Paulin und ich bin Supportmitarbeiter im Bereich Logistik. Bei INFORM bin ich seit 2005. Damals habe ich mich als studentische Hilfskraft im Bereich Aviation unter anderem um die Übersetzung von technischen Handbüchern ins Französische gekümmert. Ich komme ursprünglich aus Kamerun und Französisch ist meine Muttersprache. Mein Fachwissen im Bereich Informatik war dann doch schnell woanders gefragt, sodass es nicht lange gedauert hat, bis ich Aufgaben im Support übernehmen durfte. Nach meinem Studienabschluss bekam ich schließlich ein Angebot für eine Festanstellung im Support im Bereich Logistik.

Wie hast du dich bei INFORM eingelebt?

Hier Fuß zu fassen war nicht besonders kompliziert. Schon als HiWi habe ich mich gleich von den Kollegen mitgenommen und dadurch als vollwertiges Teammitglied gefühlt. Ich konnte zügig Erfahrungen sammeln, mir wurde früh Verantwortung übertragen und ich durfte ziemlich schnell eigene Kunden supporten. Ich habe mich hier nie fremd gefühlt. In meinem Umfeld arbeite mit Menschen verschiedenster Herkunft. Das ist für mich Multikulti. Durch den permanenten Austausch begegnet man verschiedensten Kulturen, Sitten und Bräuchen. Es ist toll, wir lernen viel voneinander.

Du musst mit deinem Team rund um die Uhr für Anrufe aus aller Welt erreichbar sein. Das hört sich erst mal nach Stress an ...

Die Rufbereitschaft ist anspruchsvoll: sieben Tage, 24 Stunden. Manchmal arbeite ich die Nacht durch, weil Kunden in Mexiko, Amerika oder Australien Hilfe brauchen. Aber das Besondere ist: In unserem Team reden meistens alle von "wir" und nicht von "ich". Im Team sind wir zu siebt. Neben unseren eigenen Kunden betreuen wir in der Nacht auch solche aus dem Bereich Industrielogistik. Das macht rund 180 Kunden. Wir helfen uns gegenseitig, egal zu welcher Uhrzeit. Deshalb fühle ich mich immer unterstützt und weiß, dass ich mich auf meine Kollegen verlassen kann.

Und wenn mal was schiefläuft?

Klar, das kommt ab und zu vor. Aber wenn ein Fehler passiert, dann zeigt hier keiner mit dem Finger auf dich, sondern alle ziehen gemeinsam daran, das Problem wieder in Ordnung zu bringen. Deswegen versucht auch keiner zu vertuschen, wenn er etwas verbockt hat. Ich finde, das zeichnet unser Arbeitsklima wirklich aus.

Was ist die größte Herausforderung in deinem Job?

Die Arbeit kann teilweise recht hektisch sein. Je nach Problem bedeutet es für den Kunden einen erheblichen Verlust, wenn das System nicht so funktioniert, wie es eigentlich sollte. Er möchte natürlich schnell und professionell bedient werden, was dich als Mitarbeiter ganz schön unter Druck setzen kann. Man darf sich aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, denn nur mit klarem Kopf und Verstand lassen sich Probleme effizient lösen. Es gilt die richtigen Worte zu finden und dem Kunden das Gefühl zu vermitteln, dass schnellstmöglich nach einer Lösung gesucht wird. Letztendlich wirst du dann mit dem guten Gefühl belohnt, das Problem behoben und den Kunden zufriedengestellt zu haben.

Was macht INFORM als Arbeitgeber für dich aus?

Das ist ganz einfach: Ich fühle mich hier wohl. Die sozialen Aspekte, die Menschen, die Flexibilität bei der Arbeit – all das sehe ich als Einheit. Ich kann mich entfalten aufgrund der guten Balance zwischen Familie und Beruf. Durch das Angebot der INFORM-Kita konnte ich mehrere Jahre lang sehr entspannt Kinder und Arbeit unter einen Hut bringen. Auch wenn INFORM mit den Jahren enorm gewachsen ist, ist eines immer gleichgeblieben: das Persönliche und die Nähe zu den Kollegen.