Wir haben eine ausgezeichnete Fehlerkultur Ruth

Wer bist du und was machst du bei INFORM?

Ich heiße Ruth, bin 38 Jahre alt und nach meinem Informatikstudium Anfang 2009 bei INFORM eingestiegen. Zu dieser Zeit wurde unsere Software zur Personaleinsatzplanung gerade neu entwickelt, damals noch im Bereich Aviation. Auch heute programmiere ich als Entwicklerin neue Software-Funktionalitäten und bin darüber hinaus als UX-Designerin für das Design der Oberflächen und die Benutzerfreundlichkeit unseres Workforce-Management-Tools verantwortlich.

Was macht deinen Job spannend?

Zum einen die interessante und herausfordernde Mischung zwischen User Experience und Softwareentwicklung. Im UX-Design ist meine Kreativität gefragt, während es bei reinen Entwicklungsaufgaben um logische Konzepte und die programmtechnische Umsetzung geht. Zum anderen gibt es in meinem Job immer etwas Neues zu tun bzw. zu lernen. Neue Lösungen zu designen und richtig guten Code zu schreiben ist meine Leidenschaft. Ich habe genug Ideen für unser Produkt, um mich die nächsten fünf Jahre beschäftigen zu können.

Wie sieht dein typischer Arbeitstag aus?

Zunächst tausche ich mich mit anderen Frontend-Entwicklern darüber aus, wo wir mit unseren Aufgaben stehen und ob jemand Unterstützung braucht. Meist gibt es dann noch kleinere Meetings – sei es, um ein Implementierungskonzept durchzusprechen oder um Rückfragen bzgl. eines UX-Konzepts zu klären. Im Team prüfen wir gegenseitig unseren Code. Liegt ein Codereview eines Kollegen bei mir, versuche ich diesen zügig zu bearbeiten. Anschließend widme ich mich meinen eigenen Aufgaben, die ich vorantreiben möchte. Handelt es sich um ein UX-Thema, bedeutet das z. B. mich in die Anforderungen des Kunden einzuarbeiten, entsprechende Konzepte zu erstellen oder einen Prototyp zu gestalten. Bei Entwicklungsaufgaben wiederum erstelle und implementiere ich Konzepte und schreibe Softwaretests.

Was war in den letzten sechs Monaten dein besonderer Arbeitsmoment?

In unserem Bereich beenden wir das Jahr immer mit einem Hackathon. Hier haben wir die Chance, ein paar Wochen lang Dinge auszuprobieren, die wir für nützlich halten und schon immer mal machen wollten. Daraus entstehen fantastische Sachen, die uns wirklich weiterbringen. Bei einem Hackathon habe ich zum Beispiel ein ganz neues Design für unseren Planungsclient entworfen und anschließend umgesetzt. Ein anderes Mal hat unser Team die Hauptkomponente des Planungsclients um über 95% schneller gemacht.

Was hast du bei INFORM gelernt?

Gerade durch mein Arbeitsleben habe ich mich persönlich stark weiterentwickelt. Neben der Teamarbeit und effizienten Diskussionsführung habe ich gelernt, Verantwortung wahrzunehmen und bin stolz darauf, meinen Beitrag dahingehend leisten zu können, unser Produkt für die Benutzer noch besser zu machen. Wir haben sehr viele versierte Kollegen, deren Wissen auf andere abfärbt, insbesondere bei Codereviews. Dadurch konnte ich mir ein breiteres technisches Know-how aneignen und mein Qualitätsbewusstsein schärfen. Darüber hinaus habe ich die Balance gefunden, die Arbeit wichtig zu nehmen, mir es aber nicht zu Herzen zu nehmen, wenn etwas nicht so läuft, wie ich es mir zu Anfang vorgestellt habe.

Was würdest du INFORM-Einsteigern raten?

Zeige persönlichen Einsatz, d.h. probiere lieber etwas Neues aus, mache ggfs. Fehler und lerne daraus, anstatt dich zurückzuhalten. Ich habe in unserem Team die Erfahrung gemacht, dass alle offen für neue Ideen und bereit sind, etablierte Dinge zu ändern, wenn es eine bessere Lösung gibt. Wir haben eine ausgezeichnete Fehlerkultur: Fehler zu machen nimmt dir niemand übel und es ist eine Gelegenheit für dich dazu zu lernen. Außerdem solltest du keine Angst davor haben, nach Unterstützung zu fragen. Niemand wird bei uns allein gelassen. Die Hilfsbereitschaft der Kollegen ist enorm, auch teamübergreifend.