Business Intelligence bei HBPO - Datenanalyse in Hochgeschwindigkeit

von Jens Siebertz

Die Autoproduktion nimmt stetig zu. Im Jahr 1900 betrug die jährliche Automobilherstellung noch 9500 Stück. 1950 wurden dann erstmals mehr als 10 Millionen Fahrzeuge produziert, mehr als das Tausendfache von 1900. Letztes Jahr wurden weltweit 83.101.853 Pkw hergestellt, eine Steigerung von 5,8% zum Vorjahr.

Die aktuellen Zahlen machen deutlich: Heute ist die Automobilindustrie in vielen Industrieländern einer der bedeutendsten Industriezweige. Sie umfasst viele unterschiedliche Teilbereiche und entsprechend spezialisierte Hersteller. Von der Bremse über Klimaanlage, die Sitze und Airbag bis hin zu ganzen Modulen ist die Produktion der Autos in etlichen Fällen von der pünktlichen Lieferung verschiedener Zulieferer abhängig. Unter anderem werden die Fahrzeugfronten, sogenannte Frontend-Module, häufig ausgelagert produziert. Sie müssen vielen technischen Anforderungen gerecht werden und einige sicherheitsrelevante Funktionen erfüllen. In jedem Fall handelt es sich um eine komplexe Montageeinheit. Ein Hersteller, der sich auf Design, Entwicklung, Montage und Logistik genau dieser Module spezialisiert hat, ist die HBPO GmbH. Neben dem Firmensitz in Lippstadt, wo Forschung und Entwicklung sowie das zentrale Projektmanagement verantwortet werden, unterhält das Unternehmen weltweit 30 weitere Standorte in unmittelbarer Nähe der Produktionsstätten der Kunden aus der Automobilindustrie.

Und das Unternehmen ist weltweit der einzige Anbieter integrierter Frontend-Module, der die gesamte Prozesskette von der Entwicklung über die Konstruktion und Montage bis hin zur Logistik übernimmt. Im Verlauf der Wertschöpfung wird daher eine große Menge an Daten über viele Abteilungen hinweg generiert. Um eine strategische Marktanalyse und Businessplanung sowie Reporting umzusetzen, ist allerdings eine einheitliche Informationsgrundlage nötig. Eine geeignete Business-Intelligence-Lösung sollte hier den selben hohen Ansprüchen wie den Produkten der HBPO GmbH entsprechen: Funktionalität, Passgenauigkeit und Design.

Die Basis für eine gute BI-Lösung: Funktionalität

Um mögliche Chancen und Risiken für das Unternehmen zeitnah erkennen zu können, war es HBPO in Bezug auf eine Business-Intelligence-Software vor allem wichtig, sowohl interne Projektdaten als auch externe Marktdaten kombiniert auswerten zu können. Zusätzlich war ein Anspruch des Herstellers, eine abteilungsübergreifende Plattform für das Reporting zu schaffen. Als Funktionalität musste außerdem gegeben sein, dass weitere Datenquellen – insbesondere SAP – problemlos angebunden werden können. Die Möglichkeit, die Lösung unkompliziert intern zu warten sowie eine einfache und intuitive Nutzung waren weitere Anforderungen an die Einführung eines neuen Datenanalyse-Tools.

Der entscheidende Faktor: Passgenauigkeit

Die zusammengeführten Daten sollten außerdem wieder in die SQL-Serverdatenbank zurückgeschrieben werden können, aus der die ursprünglichen Projektdaten stammen. Dementsprechend war die Anforderung, in der neuen BI-Lösung Daten zu bearbeiten und zurückzuschreiben zu können. Das war einer der ausschlaggebenden Punkt, weshalb sich HBPO schließlich für die Lösung INFORM | BI entschieden hat. Die Erweiterung der Data-Science-Experten mit der gewünschten Rückschreibfähigkeit entsprach passgenau den Anforderungen des Unternehmens. Mit Hilfe dieser Erweiterung können verschiedene Eingabemöglichkeiten wie Freitextfelder oder Dropdown-Boxen für die Bearbeitung direkt in der Business-Intelligence-Software genutzt werden.

Zusätzlich wurde für HBPO ein unternehmensspezifisches Rechtemodell hinterlegt. So konnte gewährleistet werden, dass jeder Mitarbeiter nur Projekte aus seinem Verantwortungsbereich sehen und je nach Berechtigung pflegen kann.

Das Design rundet Funktionalität und Passgenauigkeit ab

Hohe Funktionalität und eine passgenaue Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Unternehmens sind wichtige Voraussetzungen für eine erfolgreiche Business-Intelligence-Lösung. Kernaufgabe von Business Intelligence ist die Visualisierung. Dashboards mit relevanten Kennzahlen dienen als Basis für zielgerichtete Entscheidungen im Unternehmen. Aber nicht jedes Reporting liefert auf diese Weise eine fundierte Entscheidungsbasis. Wie bei seinen Produkten war es HBPO dennoch sehr wichtig, dass das neue System auch im Design überzeugt. Hinsichtlich Struktur, Einheitlichkeit, Vereinfachung, inhaltlicher Konzeption und der visuellen Wahrnehmung wurden die Daten-Dashboards daher verständlich und aussagekräftig durch die Experten von INFORM aufbereitet. Heute kann der Frontend-Modul-Spezialist alle wichtigen Kennzahlen in kurzer Zeit überblicken und seine Entscheidungen dementsprechend datenbasiert treffen.

Fazit

Viele Bereiche der Automobilindustrie produzieren sehr spezielle und komplexe Teile, deren Anforderungen an Funktionalität, Passgenauigkeit und Design sehr hoch sind. Warum sollte es bei den im Unternehmen eingesetzten Business-Intelligence-Lösungen anders sein? Die Herausforderungen des Zulieferers HBPO lagen vor allem in der Rückschreibefähigkeit der Daten, dem Rechtemodell der Lösung sowie dem Datenmodell. Das Unternehmen konnte seine Datenvisualisierung mit der Business-Intelligence-Lösung von INFORM optimieren, da die Datenanalyse und -visualisierung dank Branchen-Knowhow und speziellen Erweiterungen der Lösung genau den besonderen Ansprüchen des Unternehmens anpasst werden konnte. In kurzer Zeit konnte der Spezialist für Frontend-Module so eine unternehmensweite Informationstransparenz schaffen und die Datenqualität steigern.

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Über den Autor

  • Jens Siebertz

    Jens Siebertz arbeitet seit 2003 bei der INFORM und beschäftigt sich hauptsächlich mit den Themenschwerpunkten Business Intelligence, Management Reporting, Data Analysis und Produktionscontrolling.

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