Mein duales Studium als Softwareentwicklerin – Warum neben Mathematik und Informatik auch Zusammenarbeit und Internationalität eine Rolle spielen

von Luisa Walendy

In kurzen Interviews beschreiben INFORM-Mitarbeiter ihren Beruf und berichten, was ihren beruflichen Alltag besonders macht. 

Wer bist Du? Kannst Du Dich kurz vorstellen?

Ich bin Anna-Rosa, 21 Jahre alt und arbeite im Geschäftsbereich Aviation bei INFORM. Dort arbeite ich an den sogenannten Graphical User Interfaces. Das heißt, ich versuche die Oberfläche, an der unsere Nutzer arbeiten, so komfortabel wie möglich zu gestalten. Gerade im Bereich Airport ist die Echtzeit-Nutzung ausschlaggebend. Das Design der Oberfläche kann gerade bei zeitdringenden Entscheidungen sehr wichtig sein.

Welche Ausbildung hast du gemacht?

Ich habe im September 2015 das duale Studium als Mathematisch-technische Softwareentwicklerin bei INFORM angefangen und bin jetzt im dritten Jahr des dualen Studiums.

Wie hast du das erste Mal von INFORM gehört?

2013 war ich Teilnehmerin beim App-Camp bei INFORM. Hier wurden uns die Grundzüge einer Android-Entwicklung erklärt und wir konnten erste praktische Umsetzungen starten. Von der Veranstaltung habe ich durch den Informatikunterricht an meiner Schule erfahren. Das App-Camp hat mir super gefallen, vor allem die Art, wie die Leute miteinander gearbeitet haben. Es war eine sehr persönliche, aber produktive Atmosphäre. Und auch inhaltlich war ich überzeugt.

Warum hast du dich für INFORM und das duale Studium entschieden?

Mir sind vor allem mein Arbeitsumfeld und der Umgang mit den Kollegen wichtig. Das Arbeitsklima bei INFORM hat mir auf Anhieb gut gefallen. Ein weiterer ausschlaggebender Aspekt war die internationale Ausrichtung, da ich gerne viele neue Leute und andere Sprachen kennenlerne.

Das duale Studium war für mich ein ideales Modell, da ich weder eine reine Ausbildung, noch ein reines Studium absolvieren wollte. Während des Semesters arbeite ich die Hälfte der Woche, in der anderen Hälfte habe ich Vorlesungen an der FH Aachen. In den Semesterferien arbeite ich Vollzeit bei INFORM, es sei denn, es ist Klausurphase. Das kann natürlich hin und wieder anstrengend sein, ich kann aber auch einen Teil meiner Arbeitszeit für das Lernen verwenden – für jede Klausur acht Stunden. Das ist natürlich eine Erleichterung.

Außerdem hat mir die Mischung der Inhalte aus Mathematik und Informatik sehr zugesagt, da beide Fächer mir schon in der Schule sehr viel Spaß gemacht haben. Teil des ersten Semesters waren Analysis und lineare Algebra sowie das Programmieren mit Java. Es folgten eine weitere Programmiersprache C++, Numerik, Rechnernetze, IT-Systeme und verschiedene Wahlpflichtmodule. 

Was war besonders an deinem ersten Tag?

Mein erster Tag war natürlich sehr aufregend. Nach einer grundlegenden Einführung im Unternehmen hatte ich erstmal vier Wochen lang einen Blockkurs an der Uni. Danach konnte ich aber bei INFORM gleich mit der Praxis loslegen. Wir arbeiten sehr eng zusammen, treffen uns jeden Tag bei Stand-Up Meetings. So weiß jeder aktuell, woran die Kollegen im Team arbeiten und was geplant ist. Das hat mir von vornherein gut gefallen.

Was war einer deiner besten Arbeitsmomente?

Ich durfte während einer zweimonatigen Praktiumsphase mit zu einem Kundenprojekt nach London fliegen. Das war sehr interessant und gibt einem die Möglichkeit, auch in andere Arbeitsbereiche neben der Softwareentwicklung wie zum Beispiel Beratung hineinzuschnuppern.

Was gefällt dir an deinem INFORM Gebäude am besten?

Im Ruheraum konnte ich immer gut lernen. Mittlerweile liebgewonnen habe ich die Kaffeemaschine, an der man sich täglich mit Kollegen trifft und austauscht. Zudem nutze ich gerne die verschiedenen Sportangebote. Grundsätzlich mag ich die Räumlichkeiten: Unser Cluster ist sehr offen gestaltet und bietet Platz für eine schnelle und einfache Kommunikation mit dem Team.

Wie kommst du jeden Morgen nach hier?

Das variiert. Entweder mit dem Auto, Rad oder Bus. Hin und wieder werde ich auch von Kollegen mitgenommen.

Was trinkst du bei der Arbeit am liebsten?

Ich trinke immer viel Wasser, meinen eigenen Tee und natürlich Kaffee.

Nimmst du die Treppe oder den Fahrstuhl?

Die Treppe!

Welche Feier oder Aktion hat dir bei INFORM am besten gefallen und warum?

Wir haben einen Ausflug mit allen Entwicklern aus unserem Geschäftsbereich gemacht, den die Auszubildenden mitorganisiert haben. Das Ergebnis war ein Tag mit Kartbahn und Klettern, mit insgesamt 55 Leuten, der sehr interessant und lustig war.

Außerdem gefallen mir unsere Weihnachtsfeiern sehr gut. Hier spielt die INFORM-Band und die Kollegen bestimmen mit verschiedenen kreativen Auftritten das Abendprogramm. Beim Sommerfest ist dann immer eine gute Gelegenheit auch viele Kollegen aus anderen Geschäftsbereichen näher kennenzulernen.

 

 



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Über den Autor

  • Luisa Walendy

    Luisa Walendy arbeitet seit 2015 für die INFORM GmbH und schreibt hauptsächlich zu den Themen Produktion und Industrielogistik.

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