Ho, Ho, Oh: Wo sind denn die Weihnachtsmänner hin?

von Katharina Schemoschek
Quelle: Pixaby, StockSnap

Schöne Bescherung? Das ist eine Aufgabe, die die meisten eindeutig dem Zuständigkeitsbereich des Weihnachtsmanns zuordnen dürften, hat ja in der Vergangenheit immer wunderbar funktioniert. Dieses Jahr allerdings ist es ein bisschen anders, denn, so wie es aussieht, war früher nicht nur mehr Lametta und mehr Schnee, nein, früher war auch mehr Weihnachtsmann. In der Fußgängerzone, im Einkaufscenter, vorm Weihnachtsbaum dürfte dem ein oder anderen im vorweihnachtlichen Shoppingwahn das Fehlen eines auffällig gekleideten, dicklichen Herren aufgefallen sein.

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) jedenfalls schreckte mit einer Meldung die adventszeitliche Beschaulichkeit auf, der zufolge der Fachkräftemangel nun auch die Weihnachtsmann-Branche erreicht hat. Immer weniger Menschen hätten Interesse daran, sich ein weiß-rotes Outfit über das Bäuchlein zu ziehen, den Sack zu schultern und sich einen Rauschebart zuzulegen. Vor allem Letzteres mag erstaunlich scheinen, glaubt man doch zuletzt einen jahreszeitenunabhängigen Trend zu teilweise recht üppiger Gesichtsbehaarung beobachtet zu haben. Hilft aber alles nichts.

Wie bezahlt man den Weihnachtsmann?

Fakt ist, dass immer weniger den (Neben-)Job als Weihnachtsmann machen wollen, was laut dpa nicht mit der Weihnachtsmanngewerkschaft zu tun hat. Zum einen liege der Trend an der Ausweitung von alternativen Zuverdienstmöglichkeiten, die weniger Verkleidung erfordern, zum anderen sei der Rückgang auf die Arbeitszeiten des Weihnachtsmanns zurückzuführen. Der ist ja bekanntlich besonders am Wochenende und ausgerechnet an den Feiertagen im Dienst. Da helfe auch die lukrative Vergütung von rund 500 Euro am Heiligen Abend nicht. Vielleicht ist die monetäre Bezahlung auch nicht adäquat für so ein hochwürdiges Amt. Ob es bereits Versuche der Vergütung in Form von Plätzchen oder Geschenken gegeben hat, lässt die dpa leider offen.

Besonders heikel ist das Thema, da die Weihnachtsmann-Zahlen stetig schwinden, gleichzeitig aber ein Anstieg der Nachfrage an Hobby-Rauschebartträgern verzeichnet wird. Weihnachtsbüros deutschlandweit suchten händeringend rot-weiß gekleidetes Personal für den Einsatz in Kaufhäusern und privaten Stuben. Ob das daran liege, dass die Deutschen sich nun mehr auf Traditionen besinnen oder es schlicht mehr Kinder gibt, ist wiederum nicht bekannt.

Weihnachten kann gerettet werden

Der Trend mag besorgniserregend sein, ein Grund, den Untergang des Weihnachtsfestes heraufzubeschwören, ist er eher nicht. Vielleicht kann der viel beschworene demografische Wandel an dieser Stelle von Nutzen sein und das klassische Bild des Weihnachtsmannes beleben, sowie einigen Rentnern ein paar extra Euros zu Weihnachten bescheren.

Es gibt darüber hinaus die berechtigte Hoffnung, dass die Vorgesetzten der noch verbliebenen Weihnachtsmänner über eine leistungsstarke Software zur Personaleinsatzplanung verfügen, die ihnen erlaubt, die schrumpfenden Ressourcen so effektiv einzusetzen, dass am Ende immer noch möglichst viele Kinderaugen strahlen. Zugegeben: So eine Software fällt nicht vom Himmel, aber es gibt sie, schauen Sie doch mal hier: Personaleinsatzplanungssoftware.
Vielleicht gibt es ja auch bei Ihnen den Wunsch, Ihr Personal in Zukunft effizienter einzusetzen, und sollte der sich nicht auf wundersame Weise an Weihnachten von selbst erfüllen, melden Sie sich doch danach einfach mal bei uns.


Bis dahin wünschen wir Ihnen und Ihren Familien ein friedliches und geruhsames Weihnachtsfest und kommen Sie gut ins neue Jahr.



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