Spannung und Abwechslung inklusive - Meine duale Ausbildung zur Softwareentwicklerin

von Luisa Walendy

Ein Interview mit Katharina Isaac.

In kurzen Interviews beschreiben INFORM-Mitarbeiter ihren Beruf und berichten, was ihren beruflichen Alltag besonders macht. Katharina schildert hier ihren abwechslungsreichen Weg vom Azubi bis heute.

Katharina, was machst du bei INFORM?

Ich arbeite im Bereich Industrielogistik und Healthcare Management. Vorher habe ich hier auch meine Ausbildung zur Mathematisch-technischen Softwareentwicklerin absolviert und parallel dazu Scientific Programming an der Fachhochschule Aachen studiert.

Was sind deine Aufgaben als Softwareentwicklerin?

Das Umfeld unserer Kunden ist sehr schnelllebig. Häufig müssen sie aus unüberschaubar vielen Alternativen und unter großem Zeitdruck, die beste Entscheidung treffen. Gerade in Produktionshallen und Krankenhäusern bleibt hier oft nicht viel Zeit für langwierige Abwägungen. Meine Hauptaufgabe ist die Programmierung kundenspezifischer Anpassungen in Java. Dabei stehe ich gemeinsam mit meinem Team in regelmäßigem Kundenkontakt – Teamarbeit wird bei INFORM großgeschrieben. Dadurch ist meine Arbeit sehr interessant und abwechslungsreich. Ich lerne jeden Tag etwas dazu, weil sich ja auch die Technik stetig weiterentwickelt.

Was macht dir an deinem Aufgabenfeld besonders Spaß?

Die Entwicklung der Software. Mit Informatik selbst hatte ich zwar bis zu meiner Ausbildung noch nicht viele Berührungspunkte, aber Naturwissenschaften lagen mir schon immer. Ich habe dann in einer Broschüre den Studiengang Scientific Programming entdeckt. Die Mischung aus Mathematik und Informatik hat mich sofort neugierig gemacht. Auch das duale Modell klang vielversprechend. Denn ein reines Studium konnte ich mir nicht vorstellen: Ich wollte nicht das Risiko eingehen, mehrere Jahre zu studieren und dann vielleicht zu merken, dass mir der Beruf nicht liegt.

Was war für dich das Besondere an deiner Ausbildung?

Parallel zu dem Bachelorstudiengang an der Fachhochschule Aachen startete ich meine Ausbildung bei INFORM zur Mathematisch-technischen Softwareentwicklerin. Das heißt, eine Hälfte der Woche habe ich an der Fachhochschule verbracht, während der anderen Hälfte und in den Semesterferien habe ich gearbeitet. Mir gefiel diese Kombination aus Theorie und Praxis sehr gut. Denn ich konnte das Wissen aus dem Studium häufig direkt anwenden. Andersherum kamen auch viele Ausbildungsinhalte meinem Studium zugute.

Wie ging es für dich nach deiner Ausbildung weiter?

Nach der Ausbildung habe ich beschlossen, noch meinen Masterabschluss zu machen. Ich entschied mich für den Studiengang Technomathematik - ebenfalls an der Fachhochschule Aachen. Bei INFORM arbeitete ich weiter als wissenschaftliche Hilfskraft. Nach ein paar Monaten habe ich jedoch festgestellt, dass ich mich ausschließlich der Arbeit widmen möchte und habe mein Studium abgebrochen. Bereits drei Tage später hatte ich die Zusage, wieder Vollzeit bei INFORM einzusteigen. Das hat mich sehr gefreut, denn hier fühle ich mich nach wie vor sehr wohl.

Was schätzt du besonders an deiner Arbeit bei INFORM?

Die individuelle Förderung der Mitarbeiter. Im jährlichen Mitarbeitergespräch werden wir gefragt, welche Aufgaben uns gefallen, was wir gerne machen würden und wo unsere Interessen liegen. So werden die Stellen optimal auf die Mitarbeiter abgestimmt. Und auch ein Aufstieg in Positionen, für die man eigentlich nicht die klassischen Voraussetzungen erfüllt, ist oft möglich. Hier wird sowohl auf die fachliche Weiterbildung der Mitarbeiter als auch auf deren Gesundheit und alltägliche Zufriedenheit am Arbeitsplatz Wert gelegt. Ich nutze zum Beispiel in der Mittagspause das unternehmenseigene Sportangebot. Um fachlich up to date zu bleiben, habe ich erst vor Kurzem an einer Vortragsreihe zum Thema Operations Research teilgenommen. Als nächstes möchte ich einen Spanischkurs belegen. Ich hoffe, die neuen Sprachkenntnisse auf einer Dienstreise einsetzen zu können – schließlich hat INFORM weltweit Standorte.



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Über den Autor

  • Luisa Walendy

    Luisa Walendy arbeitet seit 2015 für die INFORM GmbH und schreibt hauptsächlich zu den Themen Produktion und Industrielogistik.

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