„Wohnzimmer-Look“ für mehr Produktivität

von Julia Severins

Die Softwareprodukte, die hier bei INFORM entwickelt werden, sollen Kunden aus Industrie- und Handelsunternehmen unter anderem von vielen Routineprozessen befreien und ihnen mehr Freiraum für kreative und strategische Aufgaben verschaffen. Dieser Ansatz ist nicht nur deshalb wichtig, weil viele Unternehmen mit immer höheren Kundenansprüchen zu kämpfen haben, sondern ist auch ganz im Sinne des aktuellen Wandels in der Arbeitskultur. Denn "Freiraum" und "Freiheit" sind heutzutage entscheidende Kriterien für einen zufriedenstellenden Job. Deshalb entwickeln auch wir neue Ideen, wie die Arbeit bei INFORM noch stärker in einer modernen Kultur stattfinden kann. Ein wichtiger Baustein dabei ist eine gemütliche Arbeitsumgebung.

Raumgestaltung wird zum Gemeinschaftsprojekt

Mit der Frage, was eine gemütliche Arbeitsumgebung eigentlich bedeutet, befassen sich derzeit auch fünf Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus dem Geschäftsbereich Inventory & Supply Chain. Sie haben sich in einer Task Force zusammengefunden, um einen eher sterilen Schulungsraum in einen modernen und schönen Open-Space-Arbeitsbereich zu verwandeln. Mit dem Ziel, ihren Kollegen und sich selbst die Möglichkeit zu geben, aus Gewohnheiten auszubrechen und eine völlig neue Arbeitssituation zu erleben. Neben ihrer üblichen Tätigkeit als Berater oder Entwickler beschäftigen sich die fünf deshalb intensiv mit Farben, Formen, Möbeln und Lichtkonzepten für eine gemütliche "Wohnzimmer-Atmosphäre", die zu entspannten Gesprächen einlädt und gleichzeitig die Produktivität ankurbelt. Da sie alle von Haus aus keine Innenarchitekten sind, steht ihnen professionelle Hilfe zur Seite.

In einem ersten Workshop wurden verschiedene Einrichtungsmöglichkeiten für die zukünftige Gestaltung des Raumes erarbeitet. Darunter befanden sich zum Beispiel Einzelarbeitsnischen für konzentriertes Arbeiten mit Schallschutz und offene und flexible Sitzgruppen für Meetings und kreative Ideen. Dann durften alle Mitarbeiter des Geschäftsbereichs abstimmen und ihre Punkte abgeben für die Gestaltung, die sie für wichtig erachten und sich für ihre zukünftige Arbeit wünschen. Welches Konzept weiterverfolgt wird, entscheidet also keine Führungskraft, sondern ganz einfach die Mehrheit.

Lohnenswerte Investition

Für eine solche Aktion müssen natürlich Ressourcen in Form von Arbeitszeit und Geld für die neue Ausstattung und schicke Möbel bereitgestellt werden. Aber lohnt sich das? Eine Studie des Coworking-Anbieters Mindspace in Kooperation mit dem Marktforschungsunternehmen OnePoll zeigte, dass eine moderne Arbeitsplatzgestaltung nicht nur die Produktivität ankurbeln kann, sondern sogar ein Kriterium in der Jobauswahl ist. So haben 14 % der Befragten schon einmal eine Stelle abgelehnt, weil ihnen die Bürogestaltung nicht gefiel. Sogar 6,3 Prozent haben aus diesem Grund gekündigt. Eine angenehme und kreativitätsfördernde Umgebung ist also elementar für den Unternehmenserfolg und damit eine nicht zu vernachlässigende Aufgabe für jeden Arbeitgeber.

Habt ihr schon einmal darüber nachgedacht, wie euer "perfekter Arbeitsplatz" gestaltet sein sollte?



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Über den Autor

  • Julia Severins

    Julia Severins arbeitet seit 2012 bei der INFORM und schreibt hauptsächlich zu den Themen Bestandsoptimierung, Absatzplanung und Stichprobeninventur. 

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