KTL - Die Chemie stimmt

Pressespiegel

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Algorithmen arbeiten grösserem Terminalbetrieb zu

Der Betrieb eines intermodalen Full-Service-Terminals innerhalb des weltweit grössten integrierten Chemiekomplexes ist eine grosse Herausforderung. Um über die geplanten Kapazitätsgrenzen hinaus zu operieren, setzt man in Ludwigshafen auf die Vorteile der Künstlichen Intelligenz.

Eine Umschlagstelle der Superlative: Auf dem vor 20 Jahren in Betrieb genommenen Kombiverkehrsterminal (KVT) der Kombi-Terminal Ludwigshafen (KTL) werden 60 Züge pro Tag und jährlich bis zu 500 000 Einheiten mit Gefahrgütern aller Klassen umgeschlagen. Dazu steht dem 1999 gegründeten Gemeinschaftsunternehmen des Chemieriesen BASF, der Intermodalspezialisten Bertschi und Hupac aus der Schweiz sowie Hoyer und Kombiverkehr aus Deutschland 13 Umschlagschienen von 564 bis 620 m, 13 Bereitstellungsschienen von 600 bis 700 m sowie sieben Portalkrane mit einer Kapazität von jeweils 40 t zur Verfügung.

42 Fussballfelder

Die Umwandlung von Arbeits- in Verschiebungsaufträge und die Zuordnung der am besten geeigneten Ressource (Kran, Terminal-Lkw, Schubstapler) erfolgte früher ausschliesslich manuell und heute immer öfter über eingebaute «Optimierer». Mit den entsprechenden Modulen des weltweit tätigen IT-Dienstleisters Inform Software können Mitarbeiter in der Kontrollzentrale komplexe zeitkritische Entscheidungen in Echtzeit treffen und lassen damit menschlichen Fehlern möglichst wenig Spielraum – und das auf 305 000 m2, einer Fläche, die mehr als 42 Fussballfeldern entspricht.

Konkret erhält jeder Lkw-Fahrer eine optimierte Abfolge von Abhol- und Abgabepunkten und jeder Mitarbeiter, der eine Maschine (Reachstacker, TerminalLkw, Kran) bedient, optimierte Anweisungen, was er wohin als nächstes bewegen soll. «Heute drücken wir einen Knopf, und das TLO von Inform generiert einen optimierten Zugladeplan und eine optimierte Abfolge von Bewegungsaufträgen für sämtliche Terminal-Trucks und Krane», resümiert Kai Rauprich, Stellvertretender Betriebsleiter von KTL.

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