Fehler sind erlaubt Kohan

Wie würden Sie als Teamleader die Führungskultur bei Inform beschreiben?

Führung folgt bei uns nicht dem Prinzip "Anweisung". Von den Führungskräften wird eher über alle Hierarchiestufen hinweg das Prinzip gelebt, das eigene Team so zu unterstützen, dass es selbstständig handeln kann. Ich mache Vorschläge, lasse aber jeden Einzelnen entscheiden, wie er seinen Job machen möchte. Er kann selbst gestalten, das ist das Wesentliche.

Welche Erfahrungen haben Sie mit diesem Führungsstil gemacht?

Wir fördern dadurch, dass jeder Einzelne seinen Beruf mit viel Eigenverantwortung übernehmen kann. Das wird auch von jedem gefordert. Gleichzeitig räumen wir allen ein hohes Maß an Freiheiten ein. Freiheit und Eigenverantwortung gehören direkt zusammen.

Wie zeigt sich das im Alltag?

Im Alltag zeigt sich das in vielen kleinen Dingen. Zum Beispiel in unserer Fehlerkultur: Fehler sind erlaubt. Sie bringen ein Projekt manchmal schneller vorwärts, als wenn immer nur abgewartet und abgesichert wird. Durch Fehler kommt man auf neue Ideen und Konzepte. Das spiegelt sich auch in unserer Kommunikation wieder, die viel über räumliche Nähe funktioniert - also am Kaffeeautomaten, von Büro zu Büro, sehr informell. Da gibt es wenig Barrieren.

Was motiviert Sie bei Ihrer Arbeit?

Am Ende motivieren mich doch Erfolge. Die Arbeit macht Spaß, wenn die Ergebnisse stimmen. Das haben wir bei Inform verstanden. Außerdem motiviert mich der Pioniergeist in unserem Unternehmen. Im Geschäftsbereich "Risk and Fraud" bewegen wir uns ja in der Cyber-Crime-Welt. Wir entwickeln Technologien, um Betrug zu verhindern. Das ist ein bisschen wie Räuber und Gendarm spielen. Du musst ganz schnell hinterher sein oder die neue Strategie des Räubers vorhersehen. Mich reizt die Mischung aus Fantasie und technischem Wissen, die für diesen Job gefragt ist.

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