Es herrscht keine Von-oben-herab-Mentalität! Sandra

Wie sieht Ihr Arbeitsalltag bei INFORM aus?

Den typischen Arbeitstag gibt es gar nicht - das macht die Sache ja so besonders. Ich war gerade in Südafrika und habe mit meinen Teamkollegen ein Projekt bei einer Versicherung gestartet. Ich arbeite als Beraterin im Geschäftsbereich "Risk and Fraud" und bin deshalb oft bei Kunden im Ausland. Die wollen schließlich auch wissen, was für Leute hinter den Produkten stecken. Dann fährt man auch mal zusammen auf eine Fotosafari oder geht in München aufs Oktoberfest. Tagsüber Business Anzug, abends Lederhose. Das macht meinen Beruf so vielseitig. Es kommt selten Routine auf.

Was nehmen Sie persönlich mit von diesen Reisen?

Allein in diesem Jahr war ich in Brasilien, Norwegen, Österreich, Schweiz und in den Niederlanden. Ich lerne unglaublich viel dabei. Ich glaube, mehr als 50 Prozent meiner Projekte laufen derzeit in Englisch. Ich habe es mit unterschiedlichen Länderspezifika zu tun. Dabei entdecke ich laufend neue Perspektiven, weil Menschen anderer Kulturen völlig anders mit Herausforderungen umgehen. Mich persönlich macht das lockerer im Umgang mit den Menschen und der persönliche Kontakt zum Kunden motiviert mich, weil es nicht so anonym ist.

Wie würden Sie den Umgang miteinander innerhalb des Teams beschreiben?

Was mich von Anfang an beeindruckt hat, ist die Offenheit für neue Ideen und Weiterentwicklungen. Es gibt sehr kurze Entscheidungswege und man spricht auf einer persönlichen Ebene miteinander, egal ob Entwickler oder Berater oder Bereichsleiter. Jeder hört sich das sehr, sehr gerne an, wenn man mit einem Vorschlag kommt, wie das Produkt noch besser werden kann.

Wie ist das Verhältnis zu den Vorgesetzten?

Es herrscht keine Von-oben-herab-Mentalität. Die Mitarbeiter werden nicht als Arbeitstiere gesehen, sondern der Mensch steht im Mittelpunkt. Bei unseren Festen bringen alle ihre Familien mit, da besteht ein ehrliches Interesse am gegenseitigen Kennenlernen. Unsere Chefs haben auch überhaupt kein Problem damit, sich auf einer anderen Ebene zu treffen. Bei unserem letzten Sommerausflug haben wir eine Bauernolympiade auf einem Bauernhof in der Eifel veranstaltet. Den eigenen Chef beim Strohballenwettrollen zu sehen, wie er da übers Feld läuft, das ist doch auch toll, oder?

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