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INFORM steht für praxisnahe Ausbildung

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MATSE-Auszubildende entwickeln eigenständig eine innovative Frachtenbörse mit Blockchain-Technologie.

INFORM hat auch in diesem Ausbildungsjahr sein Konzept einer praxisnahen und projektorientierten Ausbildung fortgeführt. Dazu gehört vor allem die Einbindung der Auszubildenden in die Arbeit an aktuellen Kundenprojekten. Darüber hinaus bietet INFORM einmal im Jahr den Auszubildenden die Möglichkeit, über einen Zeitraum von drei Monaten ein Projekt selbständig zu managen und ein dazu passendes Produkt in Teamarbeit zu entwickeln. Erfahrene Entwickler und Berater von INFORM übernehmen hierbei die Rolle eines fiktiven Auftraggebers. In diesem Jahr haben die Auszubildenden der Fachrichtung MATSE (Mathematisch-technischer Softwareentwickler) eine innovative Frachtenbörse entwickelt. Diese bietet im Bereich der Transportlogistik eine gemeinsame Plattform für Spediteure und Verlader, mit der diese Transportaufträge vergeben, abwickeln und automatisiert verrechnen können. Bestandteil jedes dieser Projekte ist die Verwendung moderner Technologien. Im Rahmen des Projektes wurde die Blockchain-Technologie verwendet. Diese dient im Online-Zahlungsverkehr als Basis für Kryptowährungen wie Bitcoins. Für die Entwicklung der Frachtenbörse haben die Auszubildenden die Blockchain-Technologie zur Programmierung der automatisierten Abrechnungen zwischen Spediteur und Verlader eingesetzt.

„Von unserer Strategie einer praxis- und projektorientierten Ausbildung profitieren unsere Auszubildenden und wir als Unternehmen gleichermaßen“, sagt Dr. Leonie Petry, Leiterin Personal & Organisationsentwicklung bei INFORM. „Unsere Auszubildenden erhalten von Beginn an wichtige Erfahrungen sowohl in der Projektarbeit als auch in der Beherrschung moderner Technologien. Es ist uns wichtig, dass unsere Azubis von Beginn an bei kundenorientierten Projekten mitwirken, die eine direkte Wertschöpfung produzieren. Zusätzlich lernen sie bei unseren modellhaften Projekten, mit Kunden und deren Wünschen umzugehen und daraus in Teamarbeit kreative und für den Kunden praktikable Lösungen zu entwickeln. Unsere Auszubildenden sind am Ende ihrer Ausbildung bestens mit den Herausforderungen unserer täglichen Arbeit vertraut. Wir sind daher bestrebt, ihnen auch über die Ausbildungsdauer hinaus eine berufliche Zukunft zu bieten. Mit einer Quote von 96% erhalten daher fast alle unserer Azubis die Möglichkeit, nach Ihrer Ausbildung bei uns im Unternehmen zu bleiben.“

An der Entwicklung der Frachtenbörse haben insgesamt fünf Auszubildende gearbeitet. „Das gesamte Projekt lief ab wie ein richtiges Kundenprojekt. Wir haben von unseren Ausbildern, die als fiktive Kunden agierten, einen entsprechenden Auftrag für die Entwicklung einer Frachtenbörse erhalten, die ein automatisiertes System zur Zahlungsabwicklung enthalten sollte“, erzählt Alexander Kurtz, MATSE- Auszubildender bei INFORM. „Speziell hierfür haben wir uns intensiv mit der Blockchain-Technologie auseinandergesetzt.“ Im Anschluss haben sich die Auszubildenden gemeinsam an die Entwicklungsarbeit gemacht und in regelmäßigen Abständen ihre Fortschritte und Ideen präsentiert. Nach rund drei Monaten konnten sie schließlich die fertig entwickelte Frachtenbörse an „ihre Kunden“ übergeben. „Unsere Frachtenbörse dient als Plattform, auf die Spediteure und Verlader gleichermaßen Zugriff haben. Um einen Transport durchzuführen, muss einer der Nutzer zunächst einen Auftrag mit Angaben zu Start, Ziel, Bezahlung, Art der Ware und Liefertermin einstellen. Dieser Auftrag ist dann für alle anderen Nutzer der Börse sichtbar, so dass sie sich um ihn bewerben können. Der Auftragssteller vergibt anschließend den Transportauftrag an einen der Bewerber, der den Auftrag durchführt. Beim Abliefern der Ware am Zielort muss ein QR-Code eingescannt werden, woraufhin das System automatisch die Bezahlung über eine interne Währung abwickelt“, erklärt Kurtz weiter. Derzeit ist die Frachtenbörse noch ein reines Modell-Projekt. „Aber es gibt durchaus Interesse von Kunden an so einer Software. Insofern könnte unsere Entwicklungsarbeit zukünftig die Basis oder ein Prototyp für ein reales Kundenprojekt sein“, so Kurtz.

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