Das Herz der Automobilindustrie schlägt trotz Lockdown weiter

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​​​​​​​Der Aachener Optimierungsspezialist INFORM hat Daten seiner Logistikplattform SYNCROSUPPLY Central ausgewertet und liefert spannende Einblicke in die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die deutsche Automobilindustrie.

Die harten Einschränkungen des Corona-Lockdowns im Frühjahr haben die deutsche Automobilindustrie schwer getroffen – sie musste nahezu eine Vollbremsung ihrer Produktion einleiten. Nach der Lockerung der Beschränkungen konnte die Produktion allerdings relativ schnell wieder hochgefahren werden und erreichte im Sommer ihr normales Niveau. Der aktuelle Lockdown Light hat zudem kaum Auswirkungen. Das geht aus Auswertungen des Aachener Optimierungsspezialisten INFORM hervor, der mit SYNCROSUPPLY Central eine Cloud-basierte Plattform für die Transportlogistik betreibt, in der drei der großen deutschen Automobilhersteller und zahlreiche Zulieferer täglich Zeitfenster für ihre Lkw-Touren koordinieren.

Seit die Plattform Ende 2019 vorgestellt wurde, wurden bereits über 9.000 Unternehmen angebunden, mit dem Ziel die Kommunikation zwischen allen Beteiligten der Supply Chain über eine zentrale Plattform zu bündeln und so eine unternehmensübergreifende End-to-End-Transparenz in der Zulaufsteuerung herzustellen.

„Die Zahl der Touren spiegelt sehr gut den Herzschlag der Automobilindustrie wider“, erklärt Matthias Berlit, Bereichsleiter Industrielogistik bei INFORM. „Im Frühjahr gab es keine lange Phase des Stillstands, sondern die Produktion lief zügig wieder an. Das zeigt, dass die Branche widerstandsfähig ist und sich die Nachfrage einigermaßen erholt hat – auch wenn sich die Absatzverluste aus dem Frühjahr natürlich nicht vollumfänglich wieder aufholen lassen.“

Da die Autohäuser im Herbst nicht erneut schließen mussten, brach der Absatz nicht so stark ein wie im ersten Lockdown. Zudem hat die Branche mittlerweile umfangreiche Abstands- und Hygienekonzepte umgesetzt, um ihre Mitarbeiter zu schützen und Betriebsschließungen nach Infektionen zu vermeiden.

 

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